Spektakulärer Derby-Sieg! Baskets sichern sich Heimrecht im Playoff-Viertelfinale
Vorverkauf für Viertelfinale gegen Würzburg ab sofort gestartet
Die Telekom Baskets Bonn haben sich am 33. Spieltag der easyCredit Basketball Bundesliga mit einem spektakulären 102:77-Heimsieg (21:20, 35:15, 23:18, 23:24) im Derby gegen die VET-CONCEPT Gladiators Trier vorzeitig den vierten Tabellenplatz und damit das Heimrecht im Playoff-Viertelfinale gesichert. Joel Aminu und Patrick Heckmann avancierten im ausverkauften Telekom Dome vor 6000 Zuschauern mit je 14 Punkten zu den Topscorern. Tickets für das Playoff-Viertelfinale sind ab sofort verfügbar.
Im Viertelfinale treffen die Telekom Baskets Bonn ab dem 16. Mai auf die Fitness First Würzburg Baskets. Tickets für die ersten beiden Viertelfinal-Spiele sind ab sofort auf www.baskets.de/tickets verfügbar.
Spiel 1: 16.05.2026 - 20:30 Uhr
Spiel 2 18.05. 2026 - 18:30 Uhr
Key Facts
Teamleistung: Die Spielminuten wurden unter allen zwölf Spielern aufgeteilt, sodass kein Spieler länger als 24 Minuten auf dem Parkett stand. Mit Joel Aminu (14 Punkte), Patrick Heckmann (14), Jalen Finch (13), Jeff Garrett (13) und Tylan Birts (12) scorten fünf Bonner zweistellig
Ausverkauft: Vor 6000 Zuschauern entwickelte sich im Telekom Dome bereits beim letzten Hauptrunden-Heimspiel wahre Playoff-Atmosphäre, die auch durch die zahlreichen mitgereisten Trierer Fans zustande kam
Mit Heimrecht ins Viertelfinale: Die Baskets starten am kommenden Wochenende zum 24. Mal in 30 Bundesliga-Jahren in die Playoffs und treffen im Viertelfinale auf Würzburg
Home of Defense: Bonn forcierte 25 Trierer Ballverluste und hielt die Gäste 14 Punkte unter ihrem Saisonschnitt
Dreistellig: Zum zweiten Mal in Folge drehten die Baskets auch offensiv voll auf und erzielten nach dem 104 Punkten in Frankfurt dieses Mal mit 102 Zählern wieder eine dreistellige Punkteausbeute
Die Baskets starteten mit Grayson Murphy, Joel Aminu, Patrick Heckmann, Jeff Garrett und Michael Kessens in die Partie und erwischten einen guten Start. Hochkonzentriert in der Defense und solide in der Offense erspielten sich die Hausherren die erste Führung der Partie (6:2, 3. Minute). Dann zeigten die Trierer jedoch, wieso sie im bisherigen Saisonverlauf die meisten Punkte aller Bundesliga-Teams erzielt hatten und sorgten mit einem schnellen 8:0-Lauf für den Führungswechsel (6:10, 5.). Die Gäste-Führung war allerdings nur von kurzer Dauer. Angeheizt durch die von Beginn an atemberaubende Atmosphäre im Telekom Dome, die bereits einen Vorgeschmack auf die kommende Woche startenden Playoffs lieferte, drehten die Bonner den Spieß wieder um. Nach einem Heckmann-Dunking hatten die Baskets durch einen 15:6-Lauf die Kontrolle über die Partie zurückgewonnen (21:16, 9.). Mit einem Punkt Unterschied ging es ins zweite Viertel (21:20, 10.), welches vermutlich das beste Bonner zweite Viertel der Saison werden sollte.
Mit einer wahnsinnigen Energieleistung forcierten die Baskets reihenweise Trierer Ballverluste, aus denen sie schnell in den eigenen Angriff umschalteten. Selbst Aufbauspieler Murphy setzte im Fastbreak zum Dunking an und brachte den Telekom Dome zum Abschluss eines 14:2-Laufs zum Beben (35:22, 15.). Unaufhaltsam steuerte jeder Bonner Akteur seinen wichtigen Teil dazu bei, dass der Lauf und die Führung immer weiter ausgebaut wurden. Durch einen 10:0-Lauf zum Ende der ersten Hälfte bauten die Hausherren ihren Vorsprung vor dem Gang in die Kabine sogar auf 21 Zähler aus (56:35, 20.).
Im dritten Viertel ging es genauso weiter. Die Baskets rührten in der Verteidigung Beton an und untermauerten damit das Playoff-Motto „Home of Defense“. Doch auch offensiv lief es weiter rund. Durch einen weiteren 11:0-Lauf enteilten Alijah Comithier, Jalen Finch und Co. Ihren Trierer Gästen bereits bis auf 28 Punkte (71:43, 27.), bevor Finch und Jonathan Bähre abwechselnd mit weiteren Zählern auf 31 Punkte Vorsprung und damit die höchste Führung der Partie stellten (79:48, 29.). Die letzten fünf Punkte des dritten Viertels gehörten den Gästen (79:53, 30.).
Im Schlussabschnitt kam Trier zwischenzeitlich zwar nochmal bis auf 19 Punkte heran (84:65, 33.), die dominante und weiterhin spektakuläre Vorstellung der Baskets störte das aber nicht. Aminu bediente Garrett für einen Alley-Oop-Dunking, Kur Jongkuch stopfte den Ball ebenfalls kraftvoll durch den Korb und mit einem weiteren Dunking durch Melvin Jostmann war der Vorsprung wieder auf 27 Punkte angewachsen (94:67, 35.). Mit einem weiteren spektakulären Putback-Dunking machte Jongkuch die 100 Punkte voll (100:74, 39.), bevor die Partie schließlich mit 102:77 für die Baskets endete.
Durch die weiteren Ergebnisse am 33. Spieltag der easyCredit BBL ist bereits vor dem letzten Spieltag klar, dass die Bonner im Playoff-Viertelfinale mit Heimrecht auf die Fitness First Würzburg Baskets treffen werden.
Stimmen zum Spiel
Marko Stankovic (Headcoach Telekom Baskets Bonn):
„Glückwunsch an mein Team. Dieses Spiel war für uns sehr wichtig, um uns den Heimvorteil in den Playoffs zu sichern und mindestens den vierten Platz zu erreichen. Wir haben von Beginn an einen sehr guten Job gemacht. Ich hatte das Gefühl, dass wir im Spiel sind, dass wir uns an den Gameplan halten, und ich denke, dass wir das Spiel – wie Coach Jacques Schneider bereits erwähnt hat – von Anfang bis Ende kontrolliert haben. Insgesamt hatten wir einen sehr guten Abend beim Rebounding. Wir hatten 23 Wurfversuche mehr als unser Gegner. Das war ein großer Teil unseres Erfolgs heute, kombiniert mit 25 Assists und nur 12 Ballverlusten. Alle Statistiken sprechen heute für uns. Noch einmal: Glückwunsch an mein Team. Glückwunsch auch an die Fans beider Mannschaften. Das war ein großartiger Basketballabend im Telekom Dome, und ich wünsche Trier alles Gute für das letzte Saisonspiel und für den restlichen Verlauf der Saison"
Jacques Schneider (Headcoach VET-CONCEPT Gladiators Trier):
“Respekt an alle Trierer Fans, die heute nach Bonn gekommen sind, um uns zu unterstützen. Das war nicht das Spiel, was wir uns erhofft haben, aber der Rückhalt ist enorm und da kann ich als Head Coach nur ein großes Danke aussprechen. Rein von den Viertelergebnissen, wenn man das erste, dritte und vierte Viertel zusammenrechnet, sieht man, dass wir in den drei Vierteln zusammen nur mit fünf Punkten zurückliegen. Dementsprechend wiegt das zweite Viertel sehr schwer, indem wir vor allem in den letzten vier Minuten gefühlt 20 Punkte kassieren, uns da gerade nach Live-Ball-Turnovern in der Transition nicht sortieren und vor allem die Physis und Athletik von Bonn nicht matchen können. Auch bei den Rebounds sind wir unterlegen und mit 17 Bonner Offensiv-Rebounds geben wir dann zu viele gute zweite Chancen ab. Für uns liegt der komplette Fokus logischerweise nur auf dem kommenden Spiel am Sonntag. Wir müssen die Niederlage hier so schnell wie möglich abhaken, auch wenn sie sehr schmerzhaft ist.”
Statistiken
| PTS | 102 | 77 |
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| 2 PTS | 65% 35 / 54 | 68% 15 / 22 |
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| 3 PTS | 27% 6 / 22 | 32% 11 / 34 |
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| Freiwürfe | 56% 14 / 25 | 74% 14 / 19 |
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| Rebounds | 41 | 34 |
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| Assists | 25 | 16 |
|---|
| Steals | 16 | 6 |
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