Telekom Baskets im Saporta-Cup-Achtelfinale

Die Telekom Baskets haben im europäischen Saporta-Cup die Runde der letzten 16 Teams erreicht. Durch einen nie gefährdeten 102:81 beim österreichischen Pokalsieger UBM Arkadia Traiskirchen löste der Deutsche Vizemeister vorzeitig die Tickets für das Achtelfinale. Besser hätte es kaum beginnen können: Nach nur zwei Minuten lag die Truppe von Headcoach Predrag Krunic bereits mit 11:0 in Führung. Dreimal hatte "Gunman" Hurl Beechum von jenseits der Drei-Punkte-Linie getroffen und damit seine starke Form der letzten Spiele bestätigt. Insgesamt sollte Beechum zehn von 15 Dreiern verwandeln und mit 35 Punkten seine beste Scorerleistung der Saison abliefern. Sehr zur Freude der mitgereisten 40 Baskets-Fans, die den Ausflug nach Österreich mit einem Kurzurlaub auf der Skipiste verbunden hatten. Im weiteren Verlauf des ersten Viertels gelang es Bonn den Vorsprung auf bis zu 20 Punkte auszubauen (6:26, 7.). Traiskirchen hatte in dieser Phase dem Angriffswirbel der Baskets kaum etwas entgegen zu setzen. Auch als der Vizemeister der s.Oliver-BBL die Zügel ein wenig schleifen ließ, konnte er dennoch die Gastgeber auf Distanz halten. Mit 36:22 ging das erste Viertel klar an die Telekom Baskets. Auch in den zweiten zehn Minuten spielte Bonn weiter im Schongang. Beechum & taten das, was nötig war, selten mehr. Trotzdem hielt man die Österreicher auf Distanz. Predrag Krunic schonte im Hinblick auf das schwere Bundesligaspiel am kommenden Sonntag gegen Köln seine Leistungsträger und setzte auf die Youngsters Waldemar Buchmiller und Tilo Klette. Beim Seitenwechsel lagen die Baskets problemlos mit 56:44 in Führung. Dennoch war Krunic mit seinem Team nicht zufrieden. Allzu lasch hatten seine Schützlinge gegen den auf allen Positionen unterlegenen Gegner aufgespielt. Bei konzentrierter Spielweise wäre eine weitaus höhere Führung zur Halbzeit drin gewesen. Dass sie es besser können bewiesen die Baskets im dritten Viertel. Scheinbar mühelos wurde das Tempo erhöht und prompt betrug die Führung nach nur fünf Minuten wieder 20 Punkte. Ein Vorsprung, der nie mehr in Gefahr geraten sollte. Auch, als Traiskirchen zu Beginn des letzten Viertels 10:0 Punkte erzielen konnte. Zwei schnelle Korbleger von Aleksandar Nadjfeji rückten die Verhältnisse wieder zurecht. Am Ende fuhren die Telekom Baskets einen ungefährdeten 102:81-Sieg in Österreich ein. Baskets-Coach Predrag Krunic wollte den Sieg nicht überbewerten: Es ist schön das Achtelfinale erreicht zu haben. Unsere Gruppengegner waren fast alle sehr hochkarätige Teams. Und weiter: Wir schauen nun auf Sonntag und das Spiel gegen Köln. Hurl Beechum kommentierte seine starke Leistung eher nüchtern: Traiskirchen hat mich schießen lassen, also habe ich geschossen. Ich bin im Moment gut drauf, das ganze Team ist hoch motiviert. Es macht einfach Spaß zur Zeit.