U17w gewinnt gegen Biggesee

Ohne fünf, gespielt auf Sieg

Von Anfang an zeigten die Bonner gegen die BG Biggesee, die ohne ihre „99er“ WBV-Auswahl Aufbauspielerin Ceren Ismail angetreten waren, dass sie dieses Spiel früh für sich entscheiden wollten. Der gegnerische Aufbau wurde immer wieder früh unter Druckgesetzt, und dann liefen die Bonner Fastbreaks gleich reihenweise auf den Korb von Biggesee zu. So sollten in dieser Partie vor allem die Bonner Aufbau- und Flügelspieler viele Gelegenheiten bekommen sich auszuzeichnen, da sie immer wieder durch viel Druck den Ball schon früh abfangen konnten, wodurch sich ihnen in der Transition dann Chancen ergaben. So gelang es den Gästen kaum, in Korbnähe zu gelangen, das erste Viertel ging mit 22:4 an Bonn. Auch im zweiten Viertel änderte sich das Bild nicht, allerdings wurde die Verteidigung der Baskets nun etwas nachlässiger, was dem Bonner Trainer nicht ganz so gut gefiel. Das zweite Viertel ging damit mit 30:15 an die U17 der Baskets. Dass insbesondere die Flügel- und Aufbauspieler die „Früchte der defensiven Arbeit“ immer wieder ernten konnten wurde bereits in der ersten Halbzeit deutlich, denn schon zur Halbzeit hatte Katharina Platen 15 Punkte, Christina Platen 16, und Alena Nachtsheim sogar 17. Nach der Halbzeit bot sich den Zuschauern derselbe Anblick wie zuvor, die Mannschaft aus Olpe schaffte es selten, selbst wirklich Druck aufzubauen. Das dritte Viertel ging mit 18:6 an die Bonner, das vierte Viertel sollten sie mit 22:8 gewinnen, und damit das Spiel mit 92:33. „Für uns war wichtig, dass wir von Anfang an den ballführenden Spieler früh aufgenommen haben, und so Biggesee immer wieder früh unter Druck setzen konnten. In den kommenden Spielen freuen wir uns jetzt darauf, hoffentlich mal wieder in Bestbesetzung auflaufen zu können, da wir uns ja auch für das Osterturnier in Wien gut vorbereiten wollen“, so der Bonner Trainer nach dem Spiel. Spieler / Punkte: Ayleen Ferner, Hanna Große, Leonie Spitzlei 2, Saskia Wendt 4, Maike Sylvester 8, Katharina Platen 15, Alena Nachtsheim 29, Christina Platen 34.