U19 siegt gegen Aachen und Brauweiler

Zwei Siege am Wochenende sichern Tabellenführung


Nach einer hervorragenden Teamleistung im Spiel gegen Aachen konnten sich die Baskets letztlich überzeugend mit 68:53 (15:13 / 18:9 / 16:12 / 19:18) durchsetzen, der 55:51 (8:4 / 16:16 / 17:12 / 14:19) Sieg gegen Brauweiler bedeutete dann am Sonntag eine Bilanz von 3 Siegen in den bisherigen 3 Spielen und damit die vorläufige Tabellenführung für die Telekom Baskets. Die samstägliche Begegnung mit Aachen versprach aufgrund der Vorgeschichte jede Menge Spannung. Beide Mannschaften bestanden zum Großteil aus der vorjährigen U17, jeweils durch einige U18-Mädels ergänzt, man kannte sich also ziemlich gut und wusste dass es ein Duell auf Augenhöhe werden würde. Die Bonner zeigten sich hierbei im gesamten Spiel unheimlich konzentriert, und konnten bei ihrem Sieg mannschaftlich und individuell überzeugen. Das Spiel begann auf beiden Seiten mit hoher Intensität, es übernahmen jeweils verschiedene Spielerinnen offensiv Verantwortung, aufgrund guter Verteidigungsarbeit musste jedoch jeder Korb erarbeitet werden. Nach zehn umkämpften Minuten endete das erste Viertel mit 15:13 für die Bonner Mädels. Im zweiten Viertel konnte Bonn defensiv nochmal eine Schippe drauflegen, abermals übernahmen alle Spielerinnen offensiv Verantwortung, Bonn war schwer auszurechnen, und konnte insbesondere durch die gute Verteidigungsarbeit das Viertel mit 18:9 gewinnen, womit die Baskets mit einer 33:22 Führung in die Halbzeitpause gingen. Zur Halbzeit nahm man sich nun vor, insbesondere defensiv weiter die Intensität hoch zu halten, offensiv gute Entscheidungen zu treffen und entschlossen zu agieren. Diese Vorsätze konnten auch im dritten Viertel von den Baskets gut umgesetzt werden, nie gestattete man Aachen einen wirklichen Lauf, auch dieses Viertel ging an die Baskets, Viertelergebnis diesmal 16:12, gleichbedeutend mit einer vermeintlich komfortablen 49:35 Führung der Telekom Baskets. Im letzten Viertel setzte Aachen jetzt nochmal alles daran zurückzukommen, brachte den Ball immer wieder gut zu ihrer Centerin die hochprozentig abschließen konnte, und so kämpften sie sich bis auf 55:47 bei noch sieben zu spielenden Minuten heran. Eine Bonner Auszeit brachte jedoch wieder Ruhe in das Spiel der Baskets, die nun offensiv wieder gut dagegen hielten, den Vorsprung wieder etwas ausbauten und in der restlichen Zeit keinen Lauf des Gegners mehr zulassen sollten. So ging auch das letzte Viertel mit 19:18 an die Baskets, und damit das Spiel mit 68:53. „Das war heute eine sehr intensive Begegnung, ich denke jeder hat gemerkt dass es kein „normales Spiel“ für die Mädels war. Dabei haben wir uns ganz hervorragend geschlagen und hatten jedesmal auf dem Feld eine Antwort, alle haben Verantwortung übernommen, und man hat gesehen dass die Mannschaft seit der vergangenen Saison nochmal einen Sprung gemacht hat“, bilanzierte der Bonner Trainer nach dieser guten Teamleistung seiner Spielerinnen. Spieler / Punkte: Greta Schröder, Lena Reinholz, Saskia Wendt 2, Christina Platen 2, Leonie Spitzlei 3, Sophia Faßbender 4, Katharina Platen 4, Lena Schlößer 8, Maike Sylvester 12, Lea Giltjes 14, Alena Nachtsheim 19. Am Sonntag ging es dann bereits in einem vorverlegten Spiel gegen Brauweiler, die mit einem Sieg gegen die Köln 99ers in die Saison gestartet waren. Zu hoffen war, dass der Akku trotz des Spiels gegen Aachen zwanzig Stunden zuvor trotzdem noch genügend geladen war, und auch hier konnten sich die Baskets – wenn auch letztlich etwas mühselig – durchsetzen. Im ersten Viertel lief bei den Baskets überhaupt gar nichts zusammen, Würfe die man noch am Vortag und auch am ersten Spieltag gegen Opladen sicher getroffen hatte fielen nun reihenweise nur auf den Ring, auch viele Offensivrebounds der Baskets wurden im zweiten oder auch dritten Anlauf nicht in Punkte umgewandelt, wodurch man sich gegen die tief zurückgezogene Zone der Brauweiler natürlich etwas schwer tat. Dennoch war auch hier wieder eine hervorragende Defensivleistung der Bonner Mädels zu erkennen, auch wenn man selbst offensiv nur 8 Punkte schaffen sollte, so konnte man den Gegner doch bei gerade einmal vier halten. Auch im zweiten Viertel ein ähnliches Bild, den Bonnern wollte offensiv einfach nichts gelingen, erst nach einer Auszeit konnte man ein wenig das Wurfpech ablegen, insbesondere Maike Sylvester übernahm nun mit acht Punkten im Viertel immer wieder Verantwortung, so sollte das Viertel mit 16:16 enden, mit einer 24:20 Führung gingen die Baskets in die Halbzeitpause. In der Pause beredete man, dass man weiterhin stark in der Verteidigung arbeiten wollte, offensiv musste man nicht viel ändern, die genommen Würfe waren frei, fielen jedoch einfach nicht, so dass es darum ging, nicht nervös zu werden, und sich weiter offensiv trauen die offenen Würfe zu nehmen, in dieser Halbzeitpause sah man dann auch die Bonner Spielerinnen früh wieder aufs Feld zu gehen, um sich ordentlich einzuwerfen. Im dritten Viertel zeigte sich dann auch schnell, dass das besprochene richtig war. Defensiv stand man gut, offensiv fielen die Würfe nun allerdings, womit das Viertel mit 17:12 aus Sicht der Gastgeber endete. Im letzten Viertel ging es dann darum, so weiterzumachen, Brauweiler konnte etwas verkürzen, Bonn schlug jedoch zurück, so dass die Baskets nach 38 gespielten Minuten vermeintlich komfortabel mit 55:42 führten. In den letzten zwei Minuten zeigte man sich nun allerdings unkonzentriert, scheinbar hatte man die Partie schon abgehakt, Brauweiler machte defensiv plötzlich Druck, insbesondere Defensiv standen die Baskets nun allerdings schlecht und foulten immer wieder: ganze 12 Freiwürfe sollte Brauweiler in der Restzeit bekommen, von denen sie sieben verwandeln sollten. Anstatt den Ball gegen die Presse sicher über die Mittellinie zu bringen und dann ruhig zu agieren wurden die Baskets hektisch und schmissen den Ball sehr zur Freude ihres Trainers gleich reihenweise hektisch ins Aus. Dennoch hatte man sich ein Punktepolster herausgearbeitet, welches Brauweiler nicht mehr aufholen konnte, und auch wenn das letzte Viertel mit 14:19 aus Sicht der Baskets verloren ging, so wurde das Spiel doch mit 55:51 gewonnen. So fiel das Fazit des Trainers diesmal auch zwiespältig aus: Positiv war die Verteidigungsleistung der ersten 38 Minuten hervorzuheben, sowie die Tatsache dass man sich offensiv nicht verunsichern ließ als keine Körbe fallen wollten. Negativ waren definitiv die letzten zwei Minuten, insbesondere da man sich eigentlich vorgenommen hatte, zu den besten Verteidigungsteams der Liga zu gehören, ein Anspruch dem man hier nicht gerecht werden konnte. Dennoch, zwei Siege aus zwei Spielen, vielleicht war nach dem heiß erwarteten Spiel gegen Aachen auch ein wenig die Luft raus, nun gehen die weiblichen U19-Baskets erstmal in die knapp einmonatige Herbstpause und freuen sich dann auf die nächsten Begegnungen. Spieler / Punkte: Lena Reinholz, Louisa Redder 2, Sophia Faßbender 2, Christina Platen 3, Leonie Spitzlei 4, Annika Graß 4, Alena Nachtsheim 4, Lena Schlößer 6, Lea Giltjes 6, Katharina Platen 8, Maike Sylvester 16.