Wille pur! Baskets stehen im Halbfinale!
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Die Telekom Baskets Bonn stehen im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft! Im entscheidenden fünften Viertelfinalspiel gegen die Fitness First Würzburg Baskets gewannen die Bonner im ausverkauften Telekom Dome mit 66:63 (15:19, 7:11, 27:16, 17:17) und kämpften sich nach einer enorm schwierigen ersten Halbzeit mit viel Einsatz und Kampfbereitschaft zurück ins Spiel. Im Halbfinale geht es ab Samstag gegen den FC Bayern München. Tickets für das Halbfinal-Heimspiel am 04.06.2026 sind ab sofort auf www.baskets.de/tickets erhältlich.
Tickets fürs Halbfinale
Ab sofort sind Tickets für das erste Halbfinal-Heimspiel der Telekom Baskets Bonn gegen den FC Bayern München am Donnerstag, dem 04.06.2026 (18:30 Uhr), erhältlich auf www.baskets.de/tickets. Für das Halbfinal-Heimspiel wird erneut die Blindenreportage angeboten. Interessierte Personen können sich mit einer E-Mail an tickets(at)baskets.de wenden, um Karten für das Heimspiel zu erwerben.
Public Viewing im Telekom Dome
Die ersten beiden Spiele der Halbfinal-Serie finden am Samstag (30.05. - 14:30 Uhr) und Montag (01.06. - 20:30 Uhr) in München statt. Für beide Auswärtsspiele bieten die Baskets ihren Fans erneut ein Public Viewing im Telekom Dome an. Tickets für das Public Viewing gibt es ebenfalls ab sofort unter dome.de/tickets. Im Eintrittspreis von fünf Euro für das Public Viewing ist ein Gratisgetränk enthalten.
Key Facts
- Ausverkauft: Der Telekom Dome war mit 6.000 Zuschauern restlos ausverkauft
- HOME OF DEFENSE: Im entscheidenden fünften Spiel erlaubten die Baskets den Würzburgern nur 63 Punkte und damit so wenig, wie in der gesamten Serie nicht
- Double-Double: Captain Michael Kessens führte sein Team mit 16 Punkten und zwölf Rebounds zum Sieg
- Comeback: Nach acht Punkten Rückstand zur Halbzeitpause drehten die Baskets die Partie mit einem phänomenalen dritten Viertel (27:16)
- Halbfinale gegen München: Wie zuletzt 2022 treffen die Baskets im Halbfinale auf den FC Bayern München
- Spiel 5: Zum ersten Mal seit 2009 konnten die Baskets ein fünftes Spiel einer Playoff-Serie gewinnen
Die Baskets starteten mit Grayson Murphy, Joel Aminu, Tylan Birts, Jeff Garrett und Michael Kessens ins Do-or-Die-Spiel. Beide Mannschaften suchten zu Spielbeginn konsequent den Weg zum Korb. Für die Baskets waren es Kessens und Aminu, die in Korbnähe abschlossen (4:4, 2. Minute). Mit zwei Dreiern aus der linken Ecke netzte Würzburg dann auch aus der Distanz ein (6:10, 4.). Die Bonner warteten zunächst noch auf ihren ersten erfolgreichen Dreier, blieben aber durch Offensivrebounds und daraus erzielten Punkten offensiv im Spiel (10:11, 5.). Die Gäste legten zwei Dreier nach und Bonn lag mit sieben Zählern zurück (10:17, 7.). Die Fans im Telekom Dome spürten, dass sie ihrer Mannschaft den extra Schub Energie geben mussten und sorgten bereits früh im Spiel für atemberaubende Playoff-Atmosphäre. Bis zum Viertelende kämpften sich die Baskets durch verbesserte Verteidigung im HOME OF DEFENSE zumindest wieder etwas näher heran (15:19, 10.).
Zu Beginn des zweiten Viertels bestimmten Offensivrebounds auf beiden Seiten das Geschehen. Sowohl die Bonner als auch die Würzburger benötigten reihenweise zweite Chancen, um zu ihren ersten Punkten zu kommen (17:20, 13.). Durch bärenstarke Verteidigung waren die Hausherren drauf und dran, das Spiel zu drehen (21:22, 15.). Gleich mehrmals gab es die Chance auf einen Führungswechsel, doch die eigene Offensive brachte knapp sechs Minuten lang nur noch einen weiteren Punkt zustande, wodurch die Baskets zur Halbzeit mit acht Zählern zurücklagen (22:30, 20.). Kein einziger der bis dahin 13 auf den Korb abgefeuerten Bonner Dreierversuche war erfolgreich. Insgesamt hatten die Hausherren in den ersten 20 Minuten nur 20 Prozent ihrer Würfe aus dem Feld getroffen (7/35 Feldwürfe).
Im ersten Angriff der zweiten Hälfte sorgte Garrett endlich mal wieder für einen erfolgreichen Abschluss aus dem Feld, doch auch der kam erst nach einem Offensivrebound zustande (24:30, 21.). Zwei Würzburger Ballverluste später war es endlich soweit und Birts traf den ersten Bonner Dreier des Spiels, der Telekom Dome explodierte (29:30, 22.)! Noch lauter wurde es, als Murphy wenig später per Floater zur ersten Baskets-Führung der Partie traf (35:34, 24.). Kessens legte ein And-One nach und Garrett bediente Kur Jongkuch im Schnellangriff zum Alley-Oop-Dunking. Auszeit Würzburg (40:34, 25.). Aminu und Jalen Finch trafen zwei schwierige Korbleger trotz viel Kontakt und nach knapp sieben Minuten hatten die Baskets genauso viele Punkte erzielt wie in der gesamten ersten Hälfte (44:41, 28.). Das dritte Viertel endete ausgerechnet mit einem Dreier, den Murphy kurz vor Ablauf der Spieluhr übers Brett traf (49:46, 30.).
Nach einem Dunking durch Birts und einem Korbleger von Murphy hatten die Bonner zu Beginn des vierten Viertels ihren höchsten Vorsprung der Partie hergestellt (53:46, 31.). Auch wenn das Momentum nun komplett auf Seiten der Baskets war, die Partie war noch lange nicht entschieden. Denn durch einen 8:2-Lauf hatten sich die Gäste wieder bis auf einen Zähler herangepirscht (57:56, 34.). Genau zum richtigen Zeitpunkt trafen die Baskets durch Alijah Comithier und Tylan Birts ihre Dreier Nummer drei und vier und behaupteten damit die Führung (63:58, 36.). In den Schlussminuten spitzte sich noch einmal alles zu und die letzten Angriffe entschieden darüber, welche Mannschaft ins Halbfinale einziehen würde. Die Baskets machten jeden Würzburger Abschluss so schwer wie möglich, gewannen am Ende dank enorm guter Verteidigung mit 66:63 und verteidigten dadurch auch das HOME OF DEFENSE!
Stimmen zum Spiel
Sasa Filipovski (Headcoach Fitness First Würzburg Baskets)):
„Glückwunsch an die Telekom Baskets Bonn zum Einzug ins Halbfinale sowie an Coach Marko Stankovic zum Sieg in der Serie. Ich denke, alle Spiele waren sehr eng. Oft haben nur wenige Ballbesitze, einzelne Fehler oder kleine Details den Unterschied gemacht. Wir lagen nach der ersten Halbzeit mit acht Punkten vorne, haben dann im dritten Viertel aber die Konzentration verloren und Bonn zu viele Punkte erlaubt. Durch Ballverluste und Fastbreaks sind sie sehr schnell zurück ins Spiel gekommen. Gleichzeitig habe ich Verständnis dafür, denn für viele meiner Spieler – eigentlich für alle – war es die erste Playoff-Serie ihrer Karriere. In solchen Situationen macht man ohne die entsprechende Erfahrung natürlich Fehler. Außerdem möchte ich beiden Fanlagern ein großes Kompliment machen. Sowohl bei uns als auch in Bonn herrschte eine fantastische Atmosphäre. Diese Serie war ein echtes Basketball-Fest, und es war großartig zu sehen, mit welcher Leidenschaft beide Seiten ihre Teams unterstützt haben. Vielen Dank auch an unsere Fans, die uns begleitet haben. Ich möchte mich ebenso bei meiner Mannschaft und meinem Staff bedanken. Wir haben eine fantastische Saison gespielt – sowohl international als auch in der Bundesliga. Bonn wünsche ich für die kommenden Spiele alles Gute. Für uns endet damit eine gute, schöne und erfolgreiche Saison.“
Marko Stankovic (Headcoach Telekom Baskets Bonn):
"Zunächst einmal Glückwunsch an die Würzburg Baskets zu einer sehr starken Saison. Außerdem möchte ich beiden Teams ein Kompliment für den großen Kampf und den spannenden Basketball machen, den wir in dieser Serie gezeigt haben. Alle fünf Spiele waren intensiv und spannend – am Ende musste das letzte Spiel die Entscheidung bringen. Heute haben wir zwei völlig unterschiedliche Gesichter der Telekom Baskets Bonn gesehen. Wir waren komplett ohne Energie, während Würzburg klar besser war. Ehrlich gesagt hatte ich zur Halbzeit sogar das Gefühl, dass ein Rückstand von nur acht Punkten für uns ein gutes Ergebnis war, wenn man betrachtet, wie überlegen Würzburg bis dahin gespielt hat. In der zweiten Halbzeit haben wir dann aber den Motor gestartet. Wir haben Stops bekommen, deutlich schneller gespielt und dadurch zurück ins Spiel gefunden. Am Ende konnten wir den kleinen Vorsprung verteidigen. Die Serie war insgesamt extrem ausgeglichen und dieses Spiel hätte in beide Richtungen kippen können. Schlussendlich haben wir wichtige Freiwürfe und Layups getroffen, während Würzburg einige Würfe vergeben hat und wir die entscheidenden Defensivrebounds sichern konnten. Ein großes Kompliment geht auch an beide Fanlager. Die Atmosphäre war in allen fünf Spielen fantastisch. Würzburg wünsche ich alles Gute für die Vorbereitung auf die kommende Saison. Und natürlich Glückwunsch an meine Mannschaft. Sie hat bislang einen hervorragenden Job gemacht. Wir fahren jetzt nicht nach München, um dort ein paar Tage Urlaub zu machen – wir wollen dort unseren Basketball spielen und sehen, wofür es am Ende reicht.“
Pressekonferenz
Highlights
Statistiken
| PTS | 66 | 63 |
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| 2 PTS | 48% 21 / 44 | 38% 13 / 34 |
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| 3 PTS | 19% 4 / 21 | 26% 8 / 31 |
|---|
| Freiwürfe | 75% 12 / 16 | 87% 13 / 15 |
|---|
| Rebounds | 44 | 39 |
|---|
| Assists | 11 | 12 |
|---|
| Steals | 4 | 3 |
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