"Wir sind schon längst im Playoff-Modus!"
Baskets empfangen Ludwigsburg
Am morgigen Freitag, dem 27.03.2026, empfangen die Telekom Baskets Bonn die MHP RIESEN Ludwigsburg auf dem #HEARTBERG. Die Mannschaft von Headcoach Marko Stankovic bereitet sich auf einen unberechenbaren Gegner vor, der insbesondere durch eine starke Offensive glänzt. Spielbeginn ist 20 Uhr, Telekom Dome und Abendkassen öffnen um 18:30 Uhr. Für das Heimspiel am 26. Spieltag der easyCredit Basketball Bundesliga sind nur noch wenige Tickets verfügbar. Dyn übertragt das Spiel live.
Würzburg, Ulm und nun Ludwigsburg - der Spielplan der easyCredit BBL serviert den Telekom Baskets Bonn momentan mehrere gleichermaßen attraktive wie anspruchsvolle Match-Ups in Folge. Während es mit schnellen Schritten auf das Ende der regulären Saison zu geht, spitzt sich der Kampf um die Playoff-Platzierungen zu. Schon die Spiele gegen Würzburg und Ulm gaben einen Vorgeschmack auf mögliche Playoff-Duelle – intensiv, umkämpft, spannend. Baskets-Sportdirektor Savo Milovic: “In den vergangenen Wochen waren wir stets die Gejagten. Unsere Gegner waren gegen uns besonders motiviert und haben jeweils eines ihrer besten Spiele gegen uns absolviert. Wir dürfen uns daher keine Schwächephasen leisten. Das Spiel in Ulm war ärgerlich, weil wir die Chance hatten, die Partie zu klauen. Durch diese Niederlage hat das Spiel gegen Ludwigsburg zusätzlich an Bedeutung gewonnen und uns erwartet morgen ein weiteres extrem wichtigen Spiel. Wir spielen gegen eine Mannschaft, die auch um die Playoff-Qualifikation und die europäischen Startplätze kämpft. Daher freuen wir uns, dass wir nach zwei Auswärtsspielen in Folge endlich wieder im Telekom Dome vor unseren großartigen Fans spielen können.”
Die Unberechenbaren
24 Spiele, 13 Siege, ein solider achter Tabellenplatz und somit Hoffnungen auf die Play-Ins oder Playoffs – nüchtern betrachtet ist Ludwigburg in einer guten Ausgangsposition, um im Rennen um die Post-Season ein Wörtchen mitzureden. Eigentlich! Denn das Leistungsbild der Baden-Württemberger gleicht in dieser Saison einer Sinuskurve. Überzeugende Siege folgen auf überraschende Pleiten. Mal gewinnt die Mannschaft von Trainer Mikko Riipinen haushoch, um im nächsten Spiel ebenso deutlich unterzugehen. Frankfurt wurde mit 97:65 dominiert, gegen Vechta kassierte man eine 121:102-Packung, 75:67-Sieg gegen Hamburg, 76:93-Niederlage gegen Ulm – die Liste der wechselhaften Leistungen ist lang. So wechselten sich in den vergangenen acht Spielen stets ein Sieg und eine Niederlage ab.
Die Konstante im diesjährigen Auf und Ab, zumindest was das Scoring angeht, ist Stefan Smith. Der Point Guard führt die Riesen mit 16,6 Punkten pro Spiel an, verteilt dazu noch 4,5 Assists und sichert sich 4,2 Rebounds. Auf den ersten Blick starke Werte, wenngleich sich der US-Amerikaner auch 3,2 Ballverluste leistet, was im ligavergleich die sechstmeisten Turnovers pro Spiel sind. Beim knappen 86:85-Auswärtssieg der Baskets in Ludwigsburg stemmte sich Smith mit 28 Punkten (darunter 13/16 Freiwürfe) gegen die Niederlage. Gegen Vechta kam er sogar auf 38 Zähler. Mit Shooting Guard Traveon Buchanon (15,7 Punkte pro Spiel), Small Forward Elijah Hughes (14,8 PpS) und Power Forward Barbacar Sane (10,6 PpS) punkten zudem drei weitere Spieler zweistellig. Hinzu kommen die Ex-Baskets-Spieler Jonas Wohlfarth-Bottermann (4,2 PpS, 5,2 RpS) und Yorman Polas Bartolo, der es trotz seiner inzwischen 40 Jahre noch auf stattliche 8,8 Punkte pro Spiel bringt.
Als Team wirft Ludwigburg die zweitmeisten Freiwürfe aller Bundesligisten (rund 24 pro Spiel), was das starke und aggressive Guard-Spiel unterstreicht. Gleichzeitig weisen sie aber auch die zweitschwächste Freiwurfquote auf (rund 69 Prozent). Nur die Baskets treffen mit 65 Prozent noch seltener von der Linie. Welches Gesicht die Riesen im Rückspiel zeigen, ist daher komplett offen – spannend wird es jedoch allemal!
Milovic: “Ludwigsburg ist eine offensiv sehr gefährliche Mannschaft, hat sehr gute Spieler und tritt mit viel Selbstvertrauen auf. Viele ihrer Spieler können von außen heiß laufen. Wir müssen von der ersten Sekunde an zeigen, dass wir unseren #HEARTBERG verteidigen wollen. Wir müssen den Ton angeben. Es wird alles andere als einfach, aber nach den vergangenen Spielen können wir sagen: Wir sind schon längst im Playoff-Modus. Es gibt jetzt keinen Tag, keine Minute, keine Sekunde mehr zum Entspannen.”
Baskets-Shuttle
Auch in dieser Saison bieten die Telekom Baskets Bonn zusammen mit Univers Reisen ihren Fans einen kostenlosen Shuttle-Service an. Die Baskets-Shuttlebusse fahren kostenlos und nonstop vom Bonner Hauptbahnhof und vom Park&Ride-Parkplatz unter der Bonner Nordbrücke (Graurheindorf) direkt zum Telekom Dome und wieder zurück. Das Angebot gilt bei allen Pflichtheimspielen der Baskets.
Achtung: Die Abfahrtfahrtzeiten wurden in dieser Saison angepasst! So fahren die Shuttlebusse vom Hauptbahnhof neuerdings früher ab, damit auch Fans mit Stehplatzkarten pünktlich zur Hallenöffnung vor Ort sind.
Live bei Dyn
Das Spiel wird live ab 19:45 Uhr auf Dyn übertragen und von Stefan Koch kommentiert.