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97:87
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07.11.2026, 20:00 Uhr

Zuhause unschlagbar: Baskets besiegen auch Braunschweig

Durch Comeback-Sieg auf Platz 5

Foto: Jörn Wolter

Die Telekom Baskets Bonn haben auch das siebte Heimspiel der Saison gewonnen und bleiben dadurch im Telekom Dome ungeschlagen. Gegen die Basketball Löwen Braunschweig feierten die Baskets mit 97:87 (22:35, 26:17, 27:24, 22:11) den dritten Heimsieg innerhalb von sieben Tagen. Dabei kämpfte sich die Mannschaft von Headcoach Marko Stankovic nach 15 Punkten Rückstand zu Beginn des zweiten Viertels zurück und drehte angeführt von Topscorer Marcus Foster, der mit 26 Punkten eine neue Karrierebestleistung in der easyCRedit BBL auflegte, die Partie mit einem starken 22:11-Schlussviertel.

Im November stehen noch zwei weitere Heimspiele für die Telekom Baskets Bonn an. Am 17.11.2026 um 18:30 Uhr empfangen die Baskets zum nächsten Heimspiel in der Basketball Champions League das israelische Team Bnei Penlink Herzliya im Telekom Dome. Zudem ist am 22.11.2026 um 15:00 Uhr ratiopharm ulm zum nächsten Bundesliga-Heimspiel der Baskets zu Gast. Tickets für die beiden Spiele sind online unter www.baskets.de/tickets erhältlich.

Key Facts

  • Zuschauer: 5301 Fans sahen den wettbewerbsübergreifend siebten Heimsieg im siebten Heimspiel der Saison
  • Comeback: Die Baskets lagen zu Beginn des zweiten Viertels bereits mit 15 Punkten zurück (22:37, 11. Minute) und drehten das Spiel besonders durch ein starkes zweites (26:17) und viertes Viertel (22:11)
  • Karrierebestleistung I: Marcus Foster erzielte 26 Punkte und stellte damit eine neue persönliche Karrierebestleistung in der easyCredit BBL auf
  • Ballverluste: Die Baskets leisteten sich in den ersten drei Vierteln 14 Ballverluste. Im letzten Viertel kamen nur noch zwei Turnover dazu
  • Zweistellig: Neben Topscorer Marcus Foster (26 Punkte) scorten auch Michael Kessens (15), Alijah Comithier (14) und Joel Aminu (11) zweistellig
  • Karrierebestleistung II: Patrick Heckmann sammelte neun Rebounds ein, wurde damit der beste Rebounder der Partie und stellte dadurch einen neuen persönlichen Karrierebestwert in der easyCredit BBL 

Die Baskets starteten mit ihrer bewährten Anfangsformation um Grayson Murphy, Joel Aminu, Marcus Foster, Jeff Garrett und Michael Kessens in die Partie. Kapitän Kessens erzielte nach einem Offensiv-Rebound im ersten Angriff die ersten Punkte der Partie (2:0, 1. Minute). Danach übernahmen die Gäste das Kommando: Braunschweig traf seine ersten sechs Würfe und ging angeführt von seinem Topscorer Devin Askew, der bis dahin bereits zehn Punkte erzielt hatte, schnell deutlich Führung (8:16, 4.). Obwohl die Löwen bereits früh fünf Teamfouls gesammelt hatten, konnten die Baskets daraus zunächst keinen Vorteil ziehen. Braunschweig blieb aus der Distanz äußerst treffsicher und baute den Vorsprung weiter aus (13:24, 7.). Nach einer Bonner Auszeit setzte Alijah Comithier mit fünf Punkten in Folge ein Zeichen. Zwei schöne Vorlagen von Aleksa Kovacevic und Patrick Heckmann setzten ihn in Szene und Comithier traf unter anderem den ersten Bonner Dreier des Abends (18:24, 7.). Doch die Gäste ließen sich zunächst nicht stoppen und versenkten allein im ersten Viertel neun Dreier. So gingen die Baskets mit einem deutlichen Rückstand in den zweiten Abschnitt (22:35, 10.).

Braunschweig legte zu Beginn des zweiten Viertels direkt nach und baute den Vorsprung auf 15 Punkte und damit die höchste Führung der Partie aus (22:37, 11.). Foster traf anschließend zweimal in Folge von außen, ehe Aminu den dritten Bonner Dreier der ersten zwei Minuten des zweiten Viertels traf und den Rückstand verkürzte (31:39, 12.). In einem sehr schnell geführten Spiel fanden die Baskets zunehmend Lösungen im Pick-and-Roll und kamen wieder näher heran (40:44, 16.). Für das Highlight der ersten Hälfte sorgten Comithier mit einem spektakulären Chasedown-Block gegen den Braunschweiger Fastbreak und Heckmann, der den Angriff auf der Gegenseite trotz Foul erfolgreich abschloss (42:48, 17.). Kurz vor der Pause gerieten die Baskets noch einmal zweistellig ins Hintertreffen (42:52, 18.), kämpften sich mit einem 6:0-Lauf aber wieder heran und hielten den Anschluss (48:52, 20.).

Im dritten Viertel waren die Baskets schnell drauf und dran, die Partie zu drehen. Nach einem Tip-in von Murphy fehlte ihnen nur noch ein Punkt zum Ausgleich (57:58, 23.). Bonn blieb dicht dran, verpasste jedoch mehrere Möglichkeiten, erstmals seit der Anfangsphase wieder in Führung zu gehen (66:67, 27.). Während Braunschweig im ersten Viertel noch 35 Punkte erzielt hatte, hielt die Bonner Defensive die Gäste in den folgenden 18 Minuten bei derselben Ausbeute. John-Michael Wright und Comithier punkteten zum Ende des dritten Abschnitts und sorgten dafür, dass Bonn nur mit einem Zähler Rückstand in die letzten zehn Minuten ging (75:76, 30.). Ein Manko blieben bis dahin die Ballverluste: Die Baskets hatten sich bereits 14 Turnover geleistet, sechs davon allein im dritten Viertel, während Braunschweig bei sieben Ballverlusten lag.

Die Gäste erzielten die ersten Punkte des Schlussviertels und bauten ihren Vorsprung wieder aus (75:79, 31.). Bonn blieb jedoch dran und Murphy stellte mit einem Floater endlich den langersehnten Gleichstand her (79:79, 33.). Wenig später sorgte Foster mit einem Abschluss aus dem Low Post für die erste Bonner Führung seit der ersten Spielminute (81:79, 33.). Der Telekom Dome explodierte und auch eine Braunschweiger Auszeit konnte den Lauf der Baskets nicht stoppen. Garrett verwandelte einen Putback-Dunking, ehe Murphy einen Dreier nachlegte. Damit machten die Baskets ihren 11:0-Lauf perfekt und setzten sich erstmals entscheidend ab (86:79, 34.). In den ersten sieben Minuten des Schlussviertels ließ Bonn nur sechs gegnerische Punkte zu, hatte nun die komplette Kontrolle über das Spielgeschehen übernommen und baute den Vorsprung erstmals auf eine zweistellige Differenz aus (92:82, 38.). Foster erzielte mit einem And-one seine Punkte 24, 25 und 26 und stellte damit eine persönliche Karrierebestleistung in der easyCredit Basketball Bundesliga auf (97:83, 39.). Währenddessen schwappte mit dem nun bevorstehenden Sieg in Reichweite die La-Ola-Welle durch den Telekom Dome. Bonn gewann schließlich mit 97:87 und feierte damit den dritten Heimsieg innerhalb von sieben Tagen.

Pressekonferenz

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Telekom Baskets Bonn vs. Basketball Löwen Braunschweig | Pressekonferenz live

Stimmen zum Spiel

Marko Stankovic (Headcoach Telekom Baskets Bonn):

“Wir haben im ersten Viertel sehr schlecht gespielt, waren im zweiten und dritten Viertel sehr stabil und haben im Schlussabschnitt eine sehr gute Leistung gezeigt. Das spiegelt sich auch im Endergebnis wider. Zu Beginn der Partie haben wir die Scoring-Qualitäten unseres Gegners nicht ausreichend respektiert. Abgesehen von unseren Ballverlusten haben wir offensiv sehr gut den Ball bewegt. In jedem Viertel haben wir mehr als 20 Punkte erzielt. Defensiv hätten wir allerdings gerade im ersten Viertel deutlich besser arbeiten müssen, um das Spiel in der zweiten Halbzeit mit weniger Spannung für uns zu entscheiden. Mir hat sehr gut gefallen, wie wir nach dem ersten Viertel reagiert haben. Wenn man mit 15 Punkten zurückliegt, ist es nicht einfach, weiterzumachen. Aber wir haben eine Reaktion gezeigt und unseren Charakter unter Beweis gestellt. Wir sind mit dem klaren Ziel aus der Halbzeit gekommen, dagegenzuhalten und um den Sieg zu kämpfen. Am Ende haben wir das Spiel kontrolliert, insbesondere im Schlussviertel. Da hatten wir die Partie weitestgehend in unserer Hand. Wir haben das Rebound-Duell kontrolliert, was sehr wichtig war, nachdem wir Braunschweig zu schwierigen Würfen gezwungen hatten. Entscheidend ist, dass wir solche Defensivaktionen anschließend auch mit einem Rebound abschließen. Abschließend wünsche ich Braunschweig viel Erfolg und alles Gute für den weiteren Saisonverlauf.”

 

Ramon Diaz (Headcoach Basketball Löwen Braunschweig):

“Wir sind offensiv sehr gut ins Spiel gestartet. Insgesamt haben wir jedoch defensiv nicht konsequent genug gearbeitet. Wenn man auf beiden Seiten des Feldes nicht konstant seine Leistung bringt, wird es schwierig, konkurrenzfähig zu sein. Trotzdem waren wir heute deutlich besser im Spiel als in den vergangenen beiden Partien. Darauf können wir aufbauen. Wir müssen aber weiter hart arbeiten und uns kontinuierlich verbessern.”

Statistiken

PTS 97 87
2 PTS 68% 28 / 41 49% 17 / 35
3 PTS 36% 8 / 22 46% 13 / 28
Freiwürfe 85% 17 / 20 67% 14 / 21
Rebounds 37 25
Assists 15 17
Steals 8 6

TOP Player

Punkte

Marcus Foster

26 Punkte
Rebounds

Patrick Heckmann

9 Rebounds
Assists

Grayson Murphy

6 Assists
Steals

Marcus Foster

3 Steals
Effektivität

Marcus Foster

27 Effektivität