2. Herren: Erstes Endspiel in der 1. Regionalliga

Baskets müssen auswärts gewinnen

Jonas Falkenstein und Co. visieren den Ausgleich im Viertelfinale an. (Foto: Jörg Mäß)

„Ihr habt es euch verdient, dass die Saison am Freitag noch nicht endet! Damit das auch so kommt, müssen wir 40 Minuten konzentriert auftreten.“ So motivierte Marko Zarkovic, Trainer der Baskets-Zweitvertretung, seine Mannschaft nach der 78:86-Niederlage im ersten Playoff-Spiel. In einer Partie, in der die Bonner nie richtig ihren offensiven Rhythmus fanden und die Gäste zu selten stoppen konnten, gingen die Baskets als Verlierer vom Parkett. Mit dem 0:1-Rückstand in der Serie steht die 2. Herren nun also mit dem Rücken an der Wand. Denn die Ausgangslage ist klar: siegen oder fliegen! Im ersten Spiel drückten Niklas Meesmann (21 Punkte), Kendall Stafford (18, 9 Rebounds), Mathis Rostomoff (16) und David Ewald (14, 6 Assists) auf Seiten von Citybasket der Partie ihren Stempel auf. Insgesamt traf Recklinghausen mit 37,5 Prozent von der Dreierlinie deutlich besser von außen als die Baskets (22,5 Prozent), die oft von ihrem ansonsten guten Distanzwurf leben. Da reichte dem Team von Coach Zarkovic auch nicht, dass es sich mit 50 Rebounds insgesamt 20 Abpraller mehr als Recklinghausen einsammelte. Die starken 17 Offensivrebounds zeugten aber von dem großen Bonner Kampfgeist und dem Willen, unbedingt zu gewinnen. Mit dieser Einstellung ist auch beim schwierigen Auswärtsspiel am Freitagabend (22.04.) ein Sieg möglich, womit sich die Baskets mit einem entscheidenden dritten Viertelfinalspiel belohnen würden. Spielbeginn in der Vestische Arena Alfons Schütt ist um 20 Uhr.