U14.2: Zündschwierigkeiten und ein kämpferischer Start

TSV Bayer 04 Leverkusen – Telekom Baskets Bonn 72:49 (25:5, 19:7, 8:13, 20:14)

Die angereisten Eltern vermuteten als Ursache das unausgeglichene Verhältnis auf der Bank - zwölf Leverkusener zu acht Bonnern – oder den körperlichen Eindruck der Leverkusener Mannschaft, die gefühlt durchweg einen Kopf größer war.

Im ersten Viertel lief bei den Gästen nichts. Einer nicht effektiven Defense stand eine unglückliche Offense gegenüber, welche scheinbar die gegnerische Zone mied. Auch von Laufbereitschaft und Kampfgeist war bis auf wenige Ausnahmen nichts zu sehen. So stand es nach dem ersten Viertel erschreckend, aber verdient,  25:5 für Leverkusen.

Was auch immer Coach Luca den Jungs für die kommenden drei Viertel mit auf den Weg gegeben hatte, es brachte eine wundersame Wandlung mit sich! Der Vorsicht und Schüchternheit wichen Kampfgeist, ein hohes Maß an Beweglichkeit und Schnelligkeit im Aufbau. Die Mannschaft war urplötzlich im Spiel und in der Lage dem Gegner auf Augenhöge zu begegnen, in Teilen das Spiel gar in der Hand zu haben. Den Zuschauern wurde eine tolle, spannende Partie gezeigt und die Hoffnung, es noch zu drehen, war immer gegenwärtig.

Dank einer tollen Mannschaftsleistung konnten die Telekom Baskets das dritte Viertel für sich entschieden, zeigten zum Teil herausragende Einzelleistungen und kamen im Verlauf des Spieles bis auf zwölf Punkte an den Gegner ran. Drehen konnten sie das Spiel durch die 22 Punkte Vorsprung der Leverkusener aus den ersten beiden Abschnitten leider nicht mehr, zumal die Laufbereitschaft Ende des letzten Viertels natürlich auch ihren Tribut zollte. So musste sich die U14.2 leider mit 49:72 geschlagen geben.

Das Fazit ist die große Lust auf mehr, welche die Jungs in den nächsten Spielen sicherlich aufs Feld bringen werden.

Telekom Baskets Bonn U14.2:

Scorer: Nils Sielaff (20), Simon Mellinghoff (11), Daniel Dierich (8), Paul Nickenig (2), Kai Schleheck (2), Paul Nitzpon (2), Sarnet Topal (2), Gideon Wingels (2)

(Text: Jürgen Dierich)