U16 NRW: Licht und Schatten in Leverkusen

TSV Bayer 04 Leverkusen : Telekom Baskets Bonn 56 : 71

Hochmotiviert starteten die Baskets in die Partie. Linus Eckmann erzielte die ersten Punkte und läutete so den Start-Ziel-Erfolg ein. Aber wie bereits in der Vorwoche, wollte der Ball einfach nicht in den Korb. Nach fünf gespielten Minuten hieß es 4:3 für die Gäste. Zu oft scheiterten die Bonner an sich selbst. Hier wurde ein freier Wurf nicht getroffen, dort ließ man einen Ball fallen. Leverkusen machte den Weg zum Korb dicht und zwang die Baskets so zu Würfen, die sie eigentlich nicht nehmen wollten. Eine Auszeit musste her und schon lief es etwas besser. Mit schnellen Kombinationen brachte man nun die stehende Verteidigung ins Wanken und konnte sich so bis zur Viertelpause auf 14:7 absetzen. Mit dem Beginn der zweiten zehn Minuten war es nun an der Zeit den Spielern des jüngeren Jahrgangs die Verantwortung in die Hände zu geben. Diese konnten den Trainer allerdings noch nicht überzeugen. Sie agierten sehr nervös und schafften es kaum, sich gute Wurfgelegenheiten zu erarbeiten. In der Verteidigung hingegen schafften sie es über acht Minuten den Vorsprung zu halten. Erst kurz vor der Halbzeit schwanden die Kräfte und die Hausherren konnten bis auf 21:22 verkürzen.
"Mit 21 Punkten des Gegners kann ich gut leben. Aber 22 eigene sind nicht der Anspruch den wir haben. Wir müssen den Ball laufen lassen, aber noch viel wichtiger ist, dass wir selbst auch ohne Ball laufen. Wenn wir heute nicht gewinnen, dann verlieren wir gegen uns selbst." brachte er es in der Halbzeitansprache schnell auf den Punkt. Die Mannschaft kam völlig verändert aus der Kabine zurück aufs Spielfeld. Mit einem 13:2 Lauf in den ersten fünf Spielminuten, bei dem Christopher Völzgen 8 seiner 14 Punkte erzielte, eröffnete das Team die zweite Halbzeit. Erneut wechselte der Trainer schnell seine jüngeren Spieler ein, um ihnen Selbstvertrauen für die kommenden Spiele zu geben. Es funktionierte, denn die Spieler konnten den weiteren Verlauf des Viertels ausgeglichen gestalten. Zu Beginn des Schlussviertels hieß es 46:33 für die Baskets. Leverkusen startete etwas besser und kam zunächst auf 42:46 heran. Eine weitere Auszeit sollte das Team, was jetzt im Boxout etwas nachlässig agierte, in die Spur zurückbringen. Bonn stand nun unter dem eigenen Korb wieder kompakter, fing so einige Bälle ab und erhöhte wieder auf 53:42. Noch waren aber drei Minuten zu spielen. Die Werkself setzte alles auf eine Karte und warf aus der Distanz. J. Huber konnte drei Treffer in Folge setzen, aber Bonn fand mit Eddi Burgunder, Linus Eckmann und Tom Schneider als Team immer eine Antwort. Am Ende erzielt der Kapitän per Freiwurf seinen 16. Punkt und so den 71:56 Erfolg der Baskets, den sich das Team als Mannschaft erkämpft hat. In zwei Wochen müssen die Jungs dann in Paderborn erneut auswärts antreten.
Es spielten: Lennard Joest, Tom Schneider (16 Punkte), Norman Wiedlich, Jan Paul, Christopher Völzgen (14), Cedrick Bassen (3), Laurin Schmuth (3), Jan Hebestreit (12), Linus Eckmann (12), Joshua Eddi Burgunder (9) und Martin Heredia Salis (2)