U16 NRW-Liga: Die glorreichen Sieben haben wieder zugeschlagen und bezwingen Rhöndorf mit 83:69

Telekom Baskets Bonn : Rhöndorfer TV 83:69 (43:29)

Es sollte ein zerfahrenes Spiel werden, dieses Derby am 18. Spieltag der NRW Liga. Eine Partie mit vielen Auf und Ab’s, aber letztendlich dann doch mit einem Start-Ziel-Sieg der Baskets. Jonas Falkenstein eröffnete die Partie mit einem erfolgreichen Sprungwurf direkt im ersten Angriff. Auch die Verteidigung war von der ersten Minute konzentriert auf dem Feld und so legten die Bonner gleich einen 6:0 Start hin. Mit zwei erfolgreichen Dreipunktewürfen von Niklas Feld und Fabian Steffan nach vier gespielten Minuten, beendeten die Hausherren ihre wilde Anfangsphase, in der sie aus allen Rohren feuerten und lagen mit 16:4 in Front. Im Angriff nahm man nun etwas den Fuß vom Gas, ohne jedoch das Punkten zu vergessen und so ging es mit einer 29:16 Führung in die erste Pause. Eine kurze Bank zwingt den Coach immer zu einer schnellen Rotation, die die Baskets durch die vielen Verletzten diese Saison zwar kennen, mit der sie aber an diesem Tag im zweiten und dritten Spielabschnitt nicht wirklich zurecht kamen. Die Verteidigung stand im zweiten Viertel weiter gut, aber der Ball wollte einfach nicht durch Korb der Gäste fallen. Vor allem beim Rebound, einer der Gründe für die Niederlage in Herten, konnten sich die Baskets diesmal immer wieder durchsetzen und erlaubten den Gästen so kaum zweite Chancen. Denkbar knapp mit 14:13 setzten sich die Baskets im zweiten Spielabschnitt durch und gingen mit einer 43:29 Führung in die Halbzeitpause. Nach dem Pausentee kamen zunächst die Gäste besser in die Partie und eröffneten mit einem 13:4 Lauf die zweite Halbzeit. Die Baskets verstrickten sich in den ersten fünf Spielminuten in zu viele Einzelaktionen, die am Ende einfach nicht ihr Ziel fanden. Thomas Klingenhäger war es dann, der sein Team aufweckte und von der Freiwurflinie wieder Punkten konnte, waren die Gäste beim Zwischenstand von 47:42 den Baskets doch gefährlich nahe gekommen. Mit Linus Eckmann und Lars Zuchel übernahmen nun die „Langen“ von der Bank Verantwortung und griffen sich einen Rebound nach dem anderen. Was die anderen liegen ließen, sammelten sie ein und konnten so ihr Team auf beiden Seiten des Spielfeldes nach vorne pushen. 69:58 zeigte die Anzeigetafel zu Beginn des finalen Spielabschnittes. Nun wollten sich die Hausherren die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lassen und setzten mit zwei erfolgreichen Dreipunktewürfen von Christopher Völzgen sofort ein Zeichen. Mit einem 14:6 Lauf eröffneten sie das letzte Viertel und stellten so beim Zwischenstand von 72:55 die Weichen klar auf Heimsieg. Die Dragons gaben nicht auf, konnten aber über lange Zeit nicht konsequent punkten, erst drei Minuten vor dem Ende der Partie als die Beine der Baskets schwerer wurden und sie die Gegenspieler ein ums andere Mal ziehen lassen mussten, schafften sie es, am Ergebnis nochmals zu schrauben und den Vorsprung der Baskets etwas einzudämmen. Mit dem 83:69 Endstand erzielte Thomas Klingenhäger seinen 25 Punkt. Der Forward agierte auf beiden Seiten des Spielfeldes stark und konnte neben seinen Punkten vor allem beim Rebound überzeugen. Somit war er der überragende Mann in den Reihen der Baskets, die, wie so oft, als Team überzeugen konnten. Alle eingesetzten Spieler erzielten mehr als fünf Punkte, vier der sieben Spieler konnten sogar zweistellig Punkten und mit neun Zählern verfehlte Niklas Feld nur denkbar knapp diesen Wert. Beste Werfer Bonn: Thomas Klingenhäger 25 Punkte und Jonas Falkenstein 12 Punkte.