Endlich wieder Bundesliga!

TJ DiLeo trifft auf Bruder Max und Vechta // 6. Spieltag easyCredit BBL

Trotz der sportlichen Rivalität zwischen TJ und Bruder Max DiLeo wird es auf dem Spielfeld fair zugehen: "Es wird keinen Trashtalk geben", sagt TJ DiLeo. (Foto: Wolter)

Das Überraschungsteam der vergangenen Saison erreichte 2018-2019 das Halbfinale der easyCredit BBL-Playoffs und warf den Favoriten Brose Bamberg aus dem Wettbewerb. Trotz aller Euphorie bremste der vielgefeierte Rasta Coach Pedro Calles zum diesjährigen Saisonbeginn die gestiegenen Erwartungen: „Unser Saisonziel ist, den Abstieg zu verhindern“, gab Calles am ersten Spieltag im MagentaSport-Interview zu Protokoll. Eine nüchterne Sichtweise, wechselten doch im Sommer viele Leistungsträger den Verein – TJ Bray zu Bayern München, Austin Hollins zu Zenit St. Petersburg, Seth Hinrichs zu Ulm. Vechta die Treue gehalten hat dagegen Point Guard Josh Young: Der 31-Jährige ist mit 10,8 Punkten pro Spiel einer von vier Akteuren, die im Schnitt zweistellig punkten.   Trotz eines schwachen Saisonstarts mit vier Niederlagen aus den ersten vier Pflichtspielen glauben die Niedersachsen jedoch weiterhin an ihren Coach und verlängerten den Vertrag des letztjährigen „Trainer des Jahres“ vorzeitig bis 2022. Zuletzt konnte Vechta den Abwärtstrend mit zwei knappen Siegen gegen Göttingen und Bayreuth vorerst stoppen.  Einen Positivtrend möchte indes Baskets-Kapitän TJ DiLeo einleiten: Nach gemischten Leistungen in der Bundesliga (ein Sieg aus drei Spielen) soll seine Mannschaft an die starke Performance in der Basketball Champions League (BCL) anknüpfen. „Wir haben seit drei Wochen kein Bundesliga-Spiel mehr gespielt und können dringend einen Sieg gebrauchen. In der BCL haben wir mittlerweile unseren Rhythmus gefunden, hoffentlich können wir so weiterspielen“, so DiLeo. Einen großen Unterschied zwischen BCL- und BBL-Basketball sehe er nicht: „Ich glaube, dass die Schiedsrichter in der BCL mehr Kontakt zulassen als in der Bundesliga, darauf müssen wir achten.“ Bruder-Duell Bonn und Vechta trafen in der Bundesliga bereits sechs Mal aufeinander, fünfmal gingen die Baskets als Sieger hervor. Am Samstag wird es zum dritten Mal zum Bruder-Duell zwischen TJ und Max DiLeo kommen. In der vergangenen Saison gingen beide Teams mit je einem Sieg aus den Partien hervor. Am Samstag stehen daher mehr als nur zwei Bundesliga-Punkte auf dem Spiel: „Das ist Spiel drei zwischen mir und Max, hier geht’s um die Führung im Haus DiLeo!“ Vor der Mannschaft seines Bruders hat er trotz des holprigen Saisonstarts Respekt: „Rasta Vechta hat sich in den letzten beiden Wochen verbessert. Sie sind dafür bekannt, dass sie hart verteidigen und stets bis zur letzten Minute kämpfen – egal ob sie verlieren oder gewinnen. Wir müssen mit unserer Energie dagegenhalten und uns nicht von ihrer Intensität überrumpeln lassen. Sie haben auch in dieser Saison talentierte Spieler. Ich glaube sie lernen langsam, was Coach Pedro Calles von ihnen offensiv und defensiv verlangt.“

 

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