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Chronik

Das große Online-Special des General-Anzeigers zum 20. Geburtstag der Baskets.

Die Geschichte der Telekom Baskets Bonn ist eine Geschichte des Bonner Basketballs

Die Bonner Baskets wurzeln in der langen Bonner Basketball-Tradition, die 1970 mit der Gründung des Basketballkreises Bonn begann. Ganz früh mit dabei eine Wurzel der Baskets, der Godesberger TV (GTV). Drei Jahre später (1973) erblickt eine andere Baskets-Wurzel das Licht der Basketball-Welt: SC Fortuna Bonn.

Der GTV steigt nach der Saison 1986/87 in die 2.Liga auf. Zu dieser Zeit befindet sich der kleine Bruder Fortuna noch in der Bezirksliga, nachdem man seit 1979 in der 2. Kreisliga gestartet war. Den GTV lenkt damals Rüdiger Schulze-Husmann, die Fortuna Wolfgang Wiedlich. Unterstützt von Anton Feier (GTV) und Bernd Schulte zur Wißen (Fortuna) organisieren beide Vereine das 1.Basketball-Länderspiel in Bonn: Deutschland gegen Israel. Man kommt sich näher . . .

Während die Fortuna weiter "mit Karacho durch die Klassen" (Magazin "Basketball") fegt und nach der Saison 89/90 die 2.Regionalliga erreicht, greift der GTV im Nachrückverfahren nach den Sternen. Doch die Erstliga-Saison 90/91 endet mit dem Abstieg und einem wirtschaftlichen Fiasko.

1991 kommt Bewegung in den Bonner Basketball. "Elefanten-Hochzeit" titelt der General-Anzeiger, als die Basketball-Abteilungen von GTV (95 Aktive) und Fortuna (164 Aktive) die Fusion beschließen - gegen den Willen der Hauptvereine. 1992 entsteht so die Basketball-Gemeinschaft (BG) Bonn 92. Präsident des reinen Basketballvereins wird Dr. Hans Braun.

1993 verlässt der männliche Leistungsbereich der BG mit dem Zweitliga-Platz den Verein und wechselt zum Post-SV Bonn. Die Deutsche Telekom AG sponsort. Eine Art Pflichtsponsoring im Rahmen des Postsport-Erbes, das die Telekom seinerzeit übernommen hatte.

Ende 1994 beginnt die Telekom, die ihre Zentrale nach dem Bonn-Berlin-Beschluss demonstrativ am Rhein ausgerufen hatte, sich vom Postsporterbe zu trennen. Nur am Standort Bonn besteht eine Chance. Die Verantwortlichen in Club und Konzern wagen den Schritt: Gründung der Telekom Baskets Bonn am 20.03.1995. Vom GTV auf dem Spielfeld weiter mit dabei: Arvid Kramer. Von Fortuna bleibt Wiedlich mit im Boot; er leitet die Bundesliga-Abteilung und wird 2.Vorsitzender. Vom Post-SV-Bonn macht dessen langjähriger BB-Abteilungsleiter Hans-Günter Roesberg mit: Er wird 1. Vorsitzender der Baskets und Abteilungsleiter Amateure/Jugend. Präsident bleibt, wie schon bei der BG, Dr. Braun. Die Telekom finanziert ein Zwei-Jahres-Projekt, an dessen Ende der Erstliga-Aufstieg stehen soll.

Die Baskets schaffen das schon im ersten Projekt-Jahr. Sie werden ungeschlagen Meister der 2. Liga Nord und setzen sich in der Aufstiegsrelegation als bestes Team auch gegen zwei Erstligisten durch.

Im 2.Projekt-Jahr werden sie sensationell Deutscher Vize-Meister. In der Zuschauer-Statistik liegen die Telekom Baskets ebenfalls auf Rang zwei: Durchschnittlich 3.239 Zuschauer sahen 96/97 jedes Heimspiel der Baskets. Im Mai 1997, als Bonn gegen Alba Berlin die Finalserie bestritt, war die gesamte Bundesstadt basketballverrückt. Das war keine Eintagsfliege: Die Saison 1997/98 begann, wie die alte aufgehört hatte. Die Baskets bleiben sportlich und zuschauermäßig die Nummer zwei in Basketball-Deutschland. Weitere Höhepunkte der Erfolgsstory: Vizemeister 1999 und 2001, Basketball-Sonderzüge und über 6.000 begeisterte Fans auf dem Bonner Münsterplatz, die mit ihrem Team die Vizemeisterschaft feierten.

Der nächste große Höhepunkt für die Telekom Baskets Bonn ist der Bau der eigenen Halle mit einer Kapazität für 6.000 Zuschauer. Nach jahrenlangem Hin-und-her kommt es im Winter 2006/2007 endlich zum Spatenstich für die erste vereinseigene Basketball-Halle inklusive Ausbildungszentrum (Dreifachhalle) in Deutschland.

Die Finanzierung der eigenen Halle führt die Baskets an die Schmerzgrenze. Es muss gespart werden wo immer es geht. Auch dank der Fans und Sponsoren, die mit vielen Einzelspenden und noch mehr Arbeitseinsatz den Traum von der eigenen Halle mit auf den Weg bringen, beginnt am 11. Juni 2008 eine neue Baskets-Epoche. 6.000 begeisterte Fans bejubeln den 81:71-Sieg im zweiten Finalspiel über ALBA Berlin. "Telekom Dome" wird die neue Basketshalle mindestens zehn Jahre heißen, dank des Engagements der Deutschen Telekom. Am Ende einer turbulenten Spielzeit 2007/08, bei der das Team nach der Hauptrunde den siebten Platz erreichte, steht die vierte Vizemeisterschaft.

Das Baskets setzen in der kommenden Spielzeit nach und erreichen über Playoff-Serien gegen Ulm und Berlin zum fünften Mal das Finale um die Deutsche Meisterschaft. Der Gegner heißt EWE Baskets Oldenburg. In einer Serie über fünf Spiele geben die Bonner im letzten Spiel wenige Sekunden vor dem Ende die fast schon sicher geglaubte Meisterschaft doch noch aus der Hand. Sicher der bisher schwärzeste Moment in der Geschichte der Telekom Baskets Bonn.

In der Saison 2009/2010 beenden die Baskets mit nur einem Sieg weniger als der Spitzenreiter Oldenburg als Vierter die Hauptrunde. Im Viertelfinale soll jedoch gegen den späteren Meister aus Bamberg bereits Schluss sein.

Es folgt eine Saison 2010/2011, die Fans und Verein schnell vergessen wollten. Mit großen Ambitionen gestartet, enttäuschen die Baskets auf ganzer Linie und werden am Ende der Saison nur 13. Das schlechteste Abschneiden seit dem Aufstieg in die Bundesliga und erst das zweite Mal das Verpassen der Playoffs.

Trotz des schlechten Abschneidens 2011 halten die Baskets an Trainer Michael Koch fest, der seit 2005 die Gechickte des Teams an der Seitenlinie bestimmt. Die Playoffs sind das Ziel und werden im letzten Spiel der Hauptrunde mit einem Sieg über Skyliners aus Frankfurt gesichert. Im Viertelfinale fügen die Baskets dem späteren Meister in Bamberg die erste Heimniederlage nach 48 Bundesligaspielen zu, müssen sich am Ende der Serie jedoch mit 1:3 geschlagen geben. Im BBL-Pokal 2012 schaffen es die Baskets in eigener Halle bis ins Endspiel, wo - wieder gegen Bamberg - eine Niederlage einstecken müssen.

Ähnlich turbulent verläuft auch die Saison 2012/2013, in der die Baskets bis zur Weihnachtszeit auf den 15. Platz der Tabelle abrutschen. Es folgen der "Fall Blakely" und die Nachverplichtung von Jamel McLean. Ein furioser Endspurt spült das Team zum Ende der Hauptrunde noch auf Platz 7. Gegner im Viertelfinale ist der spätere Vizemeister Oldenburg, gegen den die Baskets nach hartem Kampf und fünf Spielen den Kürzeren ziehen.

Die Saison 2012/2013 steht ganz im Zeichen des Umbruchs. Die Telekom Baskets Bonn trennen sich von Headcoach Michael Koch. Mit Michael Wichterich wird ein ehemaliger Bonner Spieler und der Manager der Dragons Rhöndorf als Sportmanager auf den Hardtberg geholt. Neuer Cheftrainer wird Mathias Fischer, der in den frühen 90er Jahren ebenfalls schon als Spieler für Bonn aktiv war. Es folgt eine überzeugende Saison, die am Ende auf Platz fünf der Hautprundentabelle endet. Wieder wartet Oldenburg im Viertelfinale und wieder müssen sich die Baskets am Ende nach fünf Spielen mit dem vorzeitigem Ausscheiden aus den Playoffs abfinden.

Godesberger TV: 1979 bis 1992

1979/ 80 Oberliga 2, 2. Platz, 22:10 Punkte - Aufstieg in die Regionalliga West
1980/ 81
Regionalliga West, 5. Platz, 18:18 Punkte
1981/ 82
Regionalliga West, 3. Platz, 26:18 Punkte
1982/ 83
Regionalliga West, 4. Platz, 22:22 Punkte
1983/ 84
Regionalliga West, 3. Platz, 34:14 Punkte
1984/ 85
Reg.Liga Nordrhein, 1. Platz, 36:00 Punkte
=> verpaßter 2. Liga- Aufstieg in 2 Entscheidungssp. gegen TuS Herten

eingleisige Regionalliga West

1985/ 86 1. Regionalliga, 2. Platz, 26:10 Punkte
1986/ 87
1. Regionalliga, 5. Platz, 24:20 Punkte
1987/ 88
1. Regionalliga, 1. Platz, 36:08 Punkte

Aufstieg in die 2. Bundesliga Nord

1988/ 89 2. Bundesliga Nord, 7. Platz, 18:26 Punkte
=> Qualifikationsrunde: 2 Siege, 2 Niederlagen => 5. Platz
1989/ 90
2. Bundesliga Nord, 4. Platz, 26:18 Punkte

=> Aufstiegsrunde: 02:10 Punkte => 4. Platz

Aufstieg in die 1. Bundesliga

1990/ 91 1. Bundesliga Nord, 5.(11.) Platz, 14:50 Punkte
=> Abstiegsrunde: 12:12 Punkte => 3.(11.) Platz

Abstieg in die 2. Bundesliga Nord

1991/ 92 2. Bundesliga Nord, 10. Platz, 20:32 Punkte

BG Bonn ´92: 1992-1993

1992/ 93 2. Bundesliga Nord, 7. Platz, 20:24 Punkte
=> Abstiegsrunde: 14:06 Punkte => 8. Platz

Post SV Telekom Bonn: 1993-1995

1993/ 94 2. Bundesliga Nord, 5. Platz, 28:16 Punkte
=> Aufstiegsrunde: 10:10 Punkte => 4. Platz

1994/ 95 2. Bundesliga Nord, 7. Platz, 18:22 Punkte
=> Abstiegsrunde: 12:12 Punkte => 7. Platz

Telekom Baskets Bonn: 1995 =>

1995/ 96 2. Bundesliga Nord, 1. Platz, 44:00 Punkte
=> Relegat.runde: 18:02 Punkte => 1. Platz

Aufstieg in die Basketball-Bundesliga

1996/97 1. Bundesliga, 7. Platz, 26:26 Punkte
=> Playoffs: Viertelfinale 4:2 gegen Tatami Rhöndorf, Halbfinale 3:0 gegen TTL Universa Bamberg, Finale 1:3 gegen Alba Berlin

Deutscher Vizemeister 1997

1997/98 1. Bundesliga, 2. Platz, 38:10 Punkte
=> Playoffs: Viertelfinale 1:4 gegen SSV ratiopharm Ulm

Platz 5

1998/99 1. Bundesliga, 2. Platz, 40:12 Punkte
=> Playoffs: Viertelfinale 3:0 gegen SSV ratiopharm Ulm, Halbfinale 3:1 gegen TATAMI Rhöndorf, Finale 2:3 gegen ALBA Berlin

Deutscher Vizemeister 1999

1999/2000 1. Bundesliga, 4. Platz, 36:16 Punkte
=> Playoffs: Viertelfinale 3:2 gegen TVG Trier, Halbfinale 0:3 gegen Alba Berlin

Platz 4

2000/01 1. Bundesliga, 3. Platz, 34:18 Punkte
=> Playoffs: Viertelfinale 3:0 gegen SG Braunschweig, Halbfinale 3:1 gegen Bayer Leverkusen, Finale 0:3 gegen ALBA Berlin

Deutscher Vizemeister 2001

2001/02 1. Bundesliga, 2. Platz, 40:12 Punkte
=> Playoffs: Viertelfinale 3:2 gegen universa Bamberg, Halbfinale 1:3 gegen Rhein-Energy Köln

Platz 4

2002/03 1. Bundesliga, 1. Platz, 38:14 Punkte
=> Playoffs: Viertelfinale 3:2 gegen BG Leverkusen, Halbfinale 1:3 gegen universa Bamberg

Platz 3

2003/04 1. Bundesliga, 2. Platz, 38:18 Punkte
=> Playoffs: Viertelfinale 3:1 gegen TBB Trier, Halbfinale 2:3 gegen Opel Skyliners

Platz 4

2004/05 1. Bundesliga, 9. Platz, 32:28 Punkte
=> Playoffs: keine Teilnahme

Platz 9 - Vizepokalsieger

2005/06 1. Bundesliga, 7. Platz, 32:28 Punkte
=> Playoffs: Viertelfinale 1:3 gegen GHP Bamberg

Platz 7

2006/07 1. Bundesliga, 6. Platz, 42:26 Punkte
=> Playoffs: Viertelfinale 2:3 gegen Brose Baskets Bamberg

Platz 7

2007/08 1. Bundesliga, 7. Platz, 42:26 Punkte
=> Playoffs: Viertelfinale 3:1 gegen Artland Dragons, Halbfinale 3:2 gegen Deutsche Bank Skyliners, Finale 1:3 gegen Alba Berlin

Deutscher Vizemeister 2008

2008/09 1. Bundesliga, 4. Platz, 44:24 Punkte
=> Playoffs: Viertelfinale 3:0 gegen ratiopharm Ulm, Halbfinale 3:2 gegen Alba Berlin, Finale 2:3 gegen EWE Baskets Oldenburg

Deutscher Vizemeister 2009 - Deutscher Vizepokalsieger

2009/10 1. Bundesliga, 4. Platz, 48:20 Punkte
=> Playoffs: Viertelfinale 0:3 gegen Brose Baskets

Platz 5

2010/2011 1. Bundesliga, 13. Platz, 28:40 Punkte

Platz 13

2011/2012 1. Bundesliga, 8. Platz
=> Playoffs: Viertelfinale 1:3 gegen Brose Baskets
Deutscher Vizepokalsieger gegen Bamberg

Platz 8, Vizepokalsieger

2012/2013 1. Bundesliga, 7 Platz
=> Playoffs: Viertelfinale 2:3 gegen EWE Baskets Oldenburg

Platz 7

2013/2014 1 Bundesliga, 5. Platz
=> Playoffs: Viertelfinale 2:3 gegen EWE Baskets Oldenburg

Platz 6

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