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Baskets-Derby: Herren 6 bezwingt Herren 7 dank starkem Schlussviertel

Telekom Baskets Bonn 6 gegen Telekom Baskets Bonn 7 - 83:67

Am Dienstagabend traf in der Bezirksliga die 6. Herren der Baskets auf die 7. Herren der Baskets. Ein Spiel mit besonderer Würze, ging doch das Hinspiel mit 66:64 nur knapp an die 6. Herren, welche sich zu diesem Zeitpunkt der Saison gerade im Umbruch befanden. Auch das Rückspiel konnte die 6. Herren jetzt mit 83:67 für sich entscheiden.

Für die 6. und 7. Herren begann das Jahr 2020 mit einem Baskets-Derby.

Mit vielen Spielern der U18 wurde das Team der 6. Herren neu aufgestellt und musste sich zu Saisonbeginn noch finden. Die 7. Herren hatte in der Hinrunde viele Spiele knapp verloren und steht darum mit einem Sieg aktuell auf dem letzten Tabellenplatz.

Spielbericht

 

Diese Bilanz wollte das Team von Coach Andreas Könings auf jeden Fall verbessern und machte von der ersten Spielminute an viel Druck und suchte sein Heil in Würfen aus der Distanz. Defensiv stellte man die junge Truppe der 6. Herren zunächst vor eine Zonen-Verteidigung und versuchte so den Weg zum Brett dicht zu machen. Auf diese Aufgabe antworteten die jungen Baskets mit einem Feuerwerk von der Dreipunktelinie, allen voran Frederick Hetzel, der in den ersten zehn Spielminuten gleich vier Würfe von jenseits der Dreipunktelinie traf. Aber auch die 7. Herren traf an diesem Tag besonders hochprozentig und so stand es nach dem ersten Viertel 23:21 für die gastgebende 6. Herren. Im zweiten Spielabschnitt änderte sich nicht viel, die Siebte traf einige Würfe mit viel Fingerspitzengefühl und die „jungen Wilden“ spielten im Angriff ruhig ihre Systeme herunter. Zum Seitenwechsel zeigte die Anzeigentafel im ABZ eine 41:39-Führung für die Mannschaft von Trainer Nico Schröder. Der war über das Defensivverhalten seiner Mannschaft alles andere als erfreut und ermahnte sein Team, das Spiel nicht auf die leichte Schulter zunehmen.

Nach der Pause erzwangen die „Gäste“ dann einige Ballverluste und kamen so zu einfachen Abschlüssen, die in einer Führung nach dem dritten Viertel resultierten (54:58, 30.). Das junge Team von Kapitän Niklas Feld hatte sich von der Spielweise der Mannschaft um die Brüder Phillip und Lars Lindner anstecken lassen und versäumt, das Spiel frühzeitig zu entscheiden. Gelegenheiten dafür gab es genug, aber diese wurden nicht konsequent genug genutzt. In der letzten Viertelpause platze Coach Schröder ob der defensiven Leistung seiner Mannschaft der Kragen: „Was die 7. Herren deutlich von uns unterscheidet, ist, dass sie gewinnen wollen und alles im Rahmen ihrer Möglichkeiten dafür tun!“, hörte man Schröder durch die Halle rufen. Dies war scheinbar der Weckruf, den die junge 6. Herren gebraucht hatte und nun stimmte die Einstellung auf beiden Seiten des Spielfeldes. Mit einem 27:3-Lauf sorgten die „Hausherren“ für einen 20-Punkte-Vorsprung (81:61, 38. Minute). Am Ende der Partie steht aufgrund der Leistungsexplosion im finalen Spielabschnitt ein deutlicher 83:67-Erfolg für die 6. Herren, der den über weiter Strecken engen Spielverlauf nicht wiederspielgelt.

 

Stimme zum Spiel

Nico Schröder (Headcoach 6. Herren):

„Wenn wir heute nicht gewonnen hätten, wäre das verdient gewesen. Was meine Jungs gezeigt haben, ist nicht unser Anspruch. Von einer Mannschaft, die in der Jugendregionalliga um die Meisterschaft mitspielen möchte, muss ich erwarten können, dass sie auch in solchen Spielen an Ihr Leistungslimit geht. Luca Wesseling hat sich schwer verletzt und wird uns in den kommenden Wochen besonders in der U18 fehlen. Glückwunsch an die 7. Herren für ein starkes Spiel.“

 

 


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